Teilstationäre Hospizversorgung

 
 
 

Wahlweise tagsüber oder nachts im Hospiz
Die meisten schwerstkranken Menschen möchten in ihrer vertrauten Umgebung leben. Viele Zugehörige möchten ihnen das auch ermöglichen, stoßen aber oft an ihre Grenzen. Eine mögliche Lösung ist ein teilstationärer Platz im Hospiz – je nach Bedarf tagsüber oder nachts, einmal oder mehrmals in der Woche.

Alle Hospiz-Leistungen auch für Tagesgäste
Essen und Trinken, pflegerische und medizinische Versorgung, Therapieangebote, Gespräche mit Seelsorgerinnen oder Seelsorgern – alle Angebote stehen auch den Tagesgästen zur Verfügung und werden auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt.

Tagsüber Teilhabe am Leben – nachts in sicherer Obhut
Menschen mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung leben häufig nur noch in ihrer häuslichen Umgebung. Im Hospiz werden sie für einige Stunden Teil einer Gemeinschaft: sie essen gemeinsam, tauschen sich aus, nutzen Gesellschaftsspiele oder Anregungen zum kreativen Gestalten.
Für Menschen, die besonders nachts unter den Symptomen ihrer Erkrankung leiden, ist ein Hospizplatz für die Nacht ein sicherer Ort.

Entlastung für die Zugehörigen
Die Betreuung und Versorgung eines kranken Menschen sind kräftezehrend. Während der Stunden im Hospiz können die Zugehörigen die Verantwortung abgeben: tagsüber für sich selbst sorgen oder nachts beruhigt schlafen, um Kraft für den nächsten Tag zu schöpfen. So lassen sich auch Beruf und Pflege besser vereinbaren.

Die Planung
Menschen, die an einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung leiden, stimmen sich mit ihren Zugehörigen über das Angebot ab. Für die Anmeldung ist eine ärztliche Verordnung notwendig. Kosten entstehen ausschließlich für den Transport zum Hospiz und zurück nach Hause.

Finanzierung
Auch für einen Hospizplatz im teilstationären Bereich übernehmen die Krankenkassen 95 % der Kosten; der Rest ist durch Spenden aufzubringen.