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Wer sind wir

Wir sind Menschen, die sich ehrenamtlich im ambulanten Hospizdienst engagieren. Wir haben eine positive Haltung zum Leben allgemein und zum Leben jedes Einzelnen und verstehen Sterben und Tod als Teil des Lebens.

Hospizverein Wolfenbüttel e.V.

Gründungsdatum: 28. August 2006

Rechtsform: eingetragener Verein seit 23. November 2006

Satzungszweck: Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörigen

Mitgliedschaft: Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen e.V.

Unterstützung: Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Die Charta formuliert in fünf Leitsätzen Ziele und Aufgaben, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern. Ihr übergeordnetes Ziel ist, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer zu fördern und die Ziele der Charta im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Fast 2.000 Organisationen und Institutionen sowie fast 24.000 Einzelpersonen – darunter auch zahlreiche Politiker aller Ebenen – haben sich bisher mit ihrer Unterschrift für die Charta und ihre weitere Umsetzung eingesetzt (Stand: Februar 2019).

Unser Verein in Zahlen

Mitglieder (Stand: 31.12.2018)

Hauptamtliche Koordinatorinnen

Ehrenamtliche insgesamt (Stand: 31.12.2018)

davon mit Vorstandstätigkeit

davon in der Kinder- und Familienbegleitung

davon in der Trauerbegleitung

Sterbebegleitungen (im Jahr 2018)

Begleitungen bei der Bestattung Unbedachter (2018)

Unser Leitmotiv

Jeder Mensch ist uns wichtig – bis zum Ende seines Lebens. Wir möchten dazu beitragen, dass er bis zuletzt in Würde und möglichst schmerz- und beschwerdefrei leben und in Frieden sterben kann.

Unsere Haltung

Unser Denken und Handeln orientiert sich an ethischen Wertvorstellungen. Wir bejahen das Leben und lehnen aktive Sterbehilfe ab.

Unsere Geschichte

Die Hospizarbeit in Wolfenbüttel geht auf die Initiative von Dörthe Weddige-Degenhard zurück, seinerzeit Abgeordnete im niedersächsischen Landtag. Hier stand 2006 die flächendeckende Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden auf der Tagesordnung.

Dörthe Weddige-Degenhard sah für Wolfenbüttel Handlungsbedarf. Es gelang ihr, engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger für die Idee eines ambulanten Hospizdienstes zu gewinnen.
Am 28. August 2006 trafen sich zur Gründungsversammlung: Sigrid Ahlbrecht, Dagmar Ammon, Manfred Ammon, Ingrid Bastian, Andrea Georgi-Laumert, Professor Christoph Helm, Jörg Liedke, Rita Peißker von Ameln, Barbara Reichenpfader, Dr. Werner Sprotte, Pastor Volkmar Schmuck und Dörthe Weddige-Degenhard.

Es gab viel zu lernen und zu organisieren. In der ersten Zeit tagte die Gruppe regelmäßig bei den Vorstandsmitgliedern zu Hause.

2008 waren die ersten Ehrenamtlichen einsatzbereit. Jetzt konnte der Verein mit der Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen beginnen.

Sponsoren machten es möglich, dass am Harztorwall eine Geschäftsstelle eingerichtet werden konnte. Hier war der Arbeitsplatz für die erste hauptamtliche Koordinatorin. Damit waren alle Voraussetzungen für die gesetzlich verankerte Förderung für Hospizvereine erfüllt.

Bisher hat der Verein in fünf Kursen Ehrenamtliche auf die ambulante Hospizbegleitung von Menschen in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel vorbereitet.